RIETHER Management+Marketing
Geschäftspläne ° Inlands- und Exportmarketing ° Realisierungen ° Corporates für KMUs
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Betriebswirtschaft in Gewerbe und Handwerk - Basel II Studie Oktober 2005
(Unternehmen bis 50 Mitarbeiter)
Wilfried RIETHER Kurzfassung der Studie
Oktober 2005 Zusammenfassung für registrierte Partner
Betriebswirtschaft in Handwerk und Gewerbe
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Vorhandene Führungsinstrumente und vorhandene Informationen
in Unternehmen bis 50 Mitarbeiter unter dem Gesichtspunkt,
dass Banken Geschäftskunden grundsätzlich einer standardisierten
Bonitätsbeurteilung (Rating) unterwerfen.
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Fragestellungen:
Sind
Unternehmen auf Veränderungen durch Basel II vorbereitet?
Welche
Führungsinformationen sind bei Unternehmen verfügbar unter der Prämisse,
dass
Unternehmen in erster Linie für sich selbst planen?
Sind
Unternehmen darauf vorbereitet, dass Banken generell Geschäftskunden einem
Rating unterwerfen,
unabhängig von der Größenordnung des Unternehmens?
Durchführung:
Brief als Aviso eines kostenfreien Fachgespräches, als Beilage eine Check-Liste
Telefonische Terminvereinbarung
Gesprächsdurchführung anhand eines Fragebogens
Keine Besprechung oder Vorlage von Firmendaten anhand von Unterlagen oder Bilanzen
Geografische Selektion: Die Aktion wurde im Waldviertel und Bezirk Krems durchgeführt.
Zeitraum: September-Oktober 2005
Durchführung durch: Wilfried RIETHER
Auswahl der Kontakte: Zufallsauswahl aus Gewerbe- und Handwerk
Kontaktaufnahme n = 50 Unternehmen
Effektive Interviews: 32 %
Telefonische Detailgespräche: 8 %
Ablehnung: Keine Zeit 16 %
Ablehnung: Kein Interesse 32 %
Ablehnung: „Weiß schon alles“ 12 %

Struktur der interessierten Unternehmen (Fachgespräche)
Die
Unternehmen, die das Gesprächsangebot akzeptierten, können fast
ausnahmslos
als erfolgreiche Unternehmen
eingestuft werden, soweit
dies aus dem Interviews
hervorging.
Mitarbeiteranzahl und Umsatz:
: 
Aussagen beziehen sich in erster Line auf Inhalte der direkt geführten Fachgespräche.
Wissen über Basel II
Nur 10% der Firmen beantworteten die Frage mit „Schon etwas gehört“.
Bank – Basel II
Ø Unternehmer sind nicht informiert;
Ø Unternehmen sind auf höheren Informationsbedarf der Banken nicht vorbereitet;
Ø Banken deklarieren ihren Informationsbedarf nicht;
Ø Bilanzen werden verspätet erstellt. – nur 50% hatten die Bilanz 2004 verfügbar;
Ø Halbfertigen-Bewertung macht Probleme bei kurzfristigen Betrachtungen, teilweise ist das auch die Ursache für späte Bilanzierungen;
Ø Bank-Beziehungen werden nicht partnerschaftlich gesehen;
Im ländlichen Raum sind Bankbeziehungen stark persönlich geprägt
Wesentlichste Erfolgsfaktoren der besuchten Firmen
Ø Große Kundennähe des Unternehmers
Ø Effiziente Auftragsdurchführung und exakte Arbeitsvorgabe
Ø „Harte“ Preispolitik bei exakter Kalkulation
Ø Direkter Kundenkontakt bei Auftragsende (Funktionsprüfung, Übergabe)
Ø Detaillierte Stundenaufzeichnungen und Zuordnung zu Aufträgen.
Mitarbeiterführung/ Personalwesen
Ø Arbeitszeit: Offiziell fix, praktiziert wird vielfach ein „verstecktes“ flexibles Modell.
Ø Weiterbildung wird spontan organisiert, in erster Linie auf Einladung von Lieferanten.
Ø 65% der Unternehmen bilden Lehrlinge aus.
Ø Prämiensysteme werden nicht praktiziert.
Wann liegen (rohe) Jahresergebnisse vor?
Nur bei 10% der Unternehmen werden von der Buchhaltung
im Haus Daten gefordert. 90% der Buchhaltungen werden nicht
aktuell geführt. Nur 25% der Unternehmen führen eine Nachkalkulation
durch, die auch als Grundlage für die Rechnungslegung dient.
Verbesserungs- Potenziale
Ø Vorjahr als Ziel? Eine bewusste Planung ist empfehlenswert.
Ø Vorschaurechnungen, formulierte mehrjährige Zielsetzungen.
Ø Investitionen planen und nicht spontan entscheiden.
Ø
Mittelfristige
Entwicklung festlegen (Schwerpunkte des Leistungsangebots, Reaktion auf
Trends und Marktsituationen,
Reaktion auf Kostenstrukturen).
Ø Werbeaussagen zielbezogener formulieren, allgemeine Aussagen transportieren keine Inhalte!
Ø Nachkalkulationen als „Wegweiser“ verwenden – Abweichungen als Verbesserungspotenzial nutzen.
Ø Zumindest jedes Quartal eine kurzfristige Erfolgsrechnung anhand der Buchhaltungssalden + Halbfertigenwert durchführen
Sonstiges
Unterschiedliche Erfahrung mit Unternehmensberatung. Erwünscht wäre teilweise eine Partnerschaft (bspw. eine
Durchsprache jedes Quartal) und in einigen Fällen die Besprechung spezieller Aufgaben (Marktbearbeitung, Werbeziele
und Präsentation des Geschäftes, Unterstützung einer Geschäftsplanung und Nutzung als Führungsinstrument, kurzfristigen
Erfolgsrechnung, Nachkalkulation, Arbeitszeitmodelle usw.).
Die Stichprobe ist nicht objektiv, da schwerpunktmäßig nur erfolgreiche Unternehmen das Fachgespräch absolvierten.
Die Check-Liste betreffend Qualität der Führungsinstrumente senden wir gerne zu - eine automatisch generierte Auswertung
erhalten sie bei Einsendung der Antworten. ENDE